Partizipation

Bürgerinnen und Bürger beteiligen, Gemeinwohl stärken

Wohnraum in Berlin ist knapp. Die logische Folge: Es werden mehr Wohnungen benötigt. Diese schaffen wir durch Neubau und den Weiterbau bestehender Siedlungen. Unser Wachstumsziel ist es, einen Wohnungsbestand von 88.400 Wohneinheiten bis zum Jahr 2028 zu erreichen. Doch Bauen bedeutet Veränderung und Abwägung vielfältiger Interessen – neben Wirtschaftlichkeit und Planbarkeit geht es auch darum, die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Umfeld und die der künftigen Nachbarn zu berücksichtigen. Unser Weg heißt: Partizipation. 

Wir verstehen Partizipation als ganzheitlichen Prozess, der von Information, Mitarbeit, Toleranz und Kooperation geprägt ist. Anwohnerinnen und Anwohner möchten wissen, was vor ihrer Haustür geschieht. Auch die Sichtweisen zukünftiger Bewohnerinnen und Bewohner, der Politik, Verwaltung, der organisierten Zivilgesellschaft und lokaler Akteure werden eingebracht. Denn das Gemeinwohl hat bei uns hohe Priorität. Unseren Anspruch haben wir gemeinsam mit den anderen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlins in den „Leitlinien für Partizipation“ niedergeschrieben: Wir ermöglichen nicht nur mehr Menschen bezahlbares Wohnen, sondern wir verbessern durch gute Architektur und Städtebau die Lebensqualität. Information und Dialog spielen dabei eine wichtige Rolle.

Mit dieser Beteiligung verfolgen wir fünf Ziele

Information liefern

Wir informieren Mieterinnen und Mieter, Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Öffentlichkeit transparent zum Bauvorhaben.

Akzeptanz schaffen

Wir planen und handeln transparent, berücksichtigen Anregungen und Ideen der Beteiligten und stellen unsere Entscheidungen nachvollziehbar dar.

Optimierung erreichen

Dank nützlicher Hinweise und Anregungen vieler beteiligter Akteure ist es uns möglich, die Bauplanung zu verbessern.

Wissen berücksichtigen

Wir wissen: Die Bewohnerschaft kennt ihre Gegend am besten. Durch Beteiligung am Bauvorhaben können wir dieses Wissen nutzen.

Konflikten vorbeugen

Wir suchen den Dialog und schaffen Plattformen für den Austausch. Nur so können Unklarheiten und Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.

Die degewo-Dialogstation steht auf einer grünen Wiese. An den aufgeklappten Seiten hängen Plakate. Davor stehen Personen und schauen sich die Plakate an. An der hinteren Seite der Dialogstation sitzen weitere Personen an einem kleinen Tisch.

Aktuelle Beteiligungsprojekte

Informieren Sie sich hier über laufende Beteiligungsverfahren in unseren Kiezen. Wir geben Einblick in Ablauf, Beteiligungsmöglichkeiten und den jeweiligen Projektstand.

Ein junger Mann steht vor einer Korkwand und pinnt Zettel an die Wand. Auf den Zetteln stehen Teilsätze wie. Stimmt es, dass …, Gerüchteküche, Habe gehört, dass … Vor der Wand stehen mehrere Personen.

Stufen der Beteiligung

Erfahren Sie, welche Beteiligungsstufen es gibt, was sie bedeuten und wie Beteiligung transparent geregelt ist.

Mehrere Personen stehen um einen runden Tisch und unterhalten sich. Im Hintergrund zwei große Plakate.

Phasen der Beteiligung

Von der ersten Planung bis zur Bauphase: Lesen Sie, wie Beteiligung bei degewo Schritt für Schritt organisiert und begleitet wird.

Warum uns Partizipation wichtig ist

Es ist uns wichtig, dass die Beteiligten von Anfang an dabei sind, denn Unsicherheiten entstehen oft durch Wissenslücken.  Neue Bauvorhaben haben Auswirkungen auf das Umfeld, in dem sie entstehen. Es ist wichtig, dieses Umfeld zu kennen und zu verstehen. Deshalb sollten möglichst viele unterschiedliche Gruppen beteiligt werden. Das sind natürlich die Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch die künftig dort lebenden Bürgerinnen und Bürger, Vertretungen aus Verwaltung und Politk sowie aus den Quartieren. Wir setzen neben der lokalen Expertise und unserer Planerinnen und Planer und Architketurbüros auch auf unsere ortskundigen Quartiersmanagerinnen und der Kundencenter sowie Quartiersakteure. Gemeinsam tragen alle zum idealen Ergebnis des Bauvorhabens bei.

Einblicke in unsere Arbeit

  • Die degewo-Dialogstation ist im aufgeklappten Zustand. An einer Holzwand hängen mehrere große Plakate, daneben ein Briefkasten. Auf der Rückseite ein kleiner Tisch mit Hockern.

    Mehr Raum für Beteiligung mit der degewo-Dialogstation

    Mit der mobilen Dialogstation schaffen wir Raum für Beteiligung bei Neubau und Sanierung. Wir erklären im Interview das besondere Mitmachtool.

  • Luftaufnahme der Schlangenbader Straße in Berlin mit den markanten terrassenförmigen Wohngebäuden und verschneiten Dächern, umgeben von Stadtvierteln und Straßen.

    Zuhause im Wandel

    Sanierung in der „Schlange“: Ein Mieter berichtet, was die Arbeiten in der Schlangenbader Straße für sein Zuhause bedeuten.

  • Gruppenaufnahme während der Informationsveranstaltung zur Sanierung der Schöneberger Terrassen. Mitarbeiter von degewo stehen mit Mieterinnen und Mietern vor dem Gebäude zusammen und reden.

    Altes wahren, Neues wagen

    Schöneberger Terrassen: Seit 2021 in unserem Bestand – nun sanieren wir den denkmalgeschützten Gebäudekomplex.

  • Außenaufnahme einer sanierten Wohnanlage mit gelb-orangefarbenen Fassaden und begrünten Außenbereichen. Mehrere Balkone sind bepflanzt.

    Zukunft gestalten

    Sanierung in Lichtenrade: In der Horstwalder Straße modernisieren wir 194 Wohnungen mit einem ganzheitlichen Konzept.